Gemeindezivilschutzkomitee (GZK)

Im Jahre 1991 wurde zwischen Landeshauptmann Dr. Luis Durnwalder und Regierungskommissär Dr. Mario Urzì das Zivilschutzprogramm unterzeichnet. Dieses Programm sieht die Errichtung eines Gemeindezivilschutzkomitees, kurz GZK genannt, vor. Dieses Komitee wird vom Gemeinderat ernannt und verbleibt während der Dauer der Legislaturperiode, in der es ernannt worden ist, im Amt und arbeitet bis zu seiner Erneuerung weiter. Für jedes Mitglied des GZK ernennt der Gemeinderat ein Ersatzmitglied und bestimmt auch den Sitzungsort im Katastrophenfall. Als Schriftführer fungiert der Gemeindesektretär oder ein vom Vorsitzenden beauftragter Gemeindebeamter.

Dem GZK obliegt im Katastrophenfall die politisch-administrative Leitung der Gefahrenabwehr unter dem Vorsitz des Bürgermeisters. In diesen Bereich fällt auch die Aufgabe, dem Bürgermeister hinsichtlich der Vorwarnung von Notstands- und Gefahrensituationen und bei der Durchführung der Maßnahmen zu helfen.

Nach dem Rundschreiben des Amtes für Zivilschutz der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol vom 07.11.1991, Prot.Nr. 2476/EK/hp, richtet sich die Zahl der Mitglieder des GZK nach der Bevölkerungszahl und der Ausdehnung des Gemeindegebietes. Die Gemeinde Olang mit weniger als 3.000 Einwohnern fällt danach in die II. Kategorie. Für die Gemeinden der Kategorie I ist die Höchstzahl der Mitglieder im GZK bei 7 Personen begrenzt. Das Gemeindezivilschutzkomitees setzt sich aus nachfolgenden Mitgliedern zusammen.

Effektive Mitglieder: 

  • Bürgermeister, Vorsitzender
  • Feuerwehrkommandant, oder bei mehreren Ortsfeuerwehren ein Delegierter
  • Gemeindetechniker

Fakultative Mitglieder: 

  • Amtsarzt
  • Vertreter der Polizeiorgane

Abhängig von der Kategorie der Gemeinde: 

  • Person mit spezifischer Eignung für das GZK

Als Sitzungsort im Katastrophenfall wurde das Rathaus von Olang bestimmt. Die Ersatzvertreter der Amtsarztes und des Carabinieri-Kommandanten sind ihre jeweiligen Stellvertreter.

 

Vorsitzender

Ersatz des Vorsitzenden

Effektive Mitglieder

Ersatzmitglieder

Fakultative Mitglieder

DEU